
Wer bin ich?
Ich heiße Nicole Neumerkel und hiermit möchte ich mich bei Ihnen einmal vorstellen, sodass Sie sich ein genaueres Bild von mir machen können.
Ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, 2 Kindern und 3 Hunden in der schönen, ländlichen Umgebung von Heinsberg. Als Kind wuchs ich auf einem Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern bei meinen Großeltern auf. Mich frühzeitig um alle Tiere mit zu kümmern war an der Tagesordnung und völlig normal. So entwickelte sich mein Bewusstsein für die Tiere und die Natur.
Mein Opa hatte 2 Jagdhunde, von denen ich völlig fasziniert war. Stets begleiteten diese Hunde ihn, egal wohin er ging. Natürlich dauerte es nicht lange, bis ich meinen eigenen Hund hatte, einen Deutschen Schäferhund. Leider musste ich ihn viele Jahre später bei meinen Großeltern auf dem Hof lassen, weil meine Eltern mit mir in die Stadt zogen und dort für ihn kein Platz war. Es brach mir das Herz.
In der Zwischenzeit machte ich eine Ausbildung, lernte meinen Mann kennen, zog mit ihm zusammen und bekam Kinder. Der Wunsch jedoch nach einem vierbeinigen Gefährten war weiterhin da. Kurz nach der Geburt unserer 2. Tochter kam unsere Rehpinscher Hündin Kiki zu uns. Sie begleitete uns sehr viele Jahre, bis sie leider an einem Tumor und anderen Erkrankungen starb. Meinem Mann und mir blutete das Herz, denn sie war eine so treue und tolle Seele gewesen. Lange hielten wir es ohne Hund nicht aus.
Und so kam mein Seelenhund Naldo in unser Leben. Auf den Straßen Rumäniens aufgeschnappt, kam er völlig verängstigt und mit vielen Problemen zu uns. Ich nahm mich seiner sofort an und somit begann unsere Reise aus vielen Ängsten, Verzweiflung, aber auch einer Bindung die nicht fester sein könnte.
Naldo brachte mich dazu sehr intensiv mit ihm ins Training zu gehen und Probleme anzugehen, aber auch Verständnis für mich und den Hund zu finden. Wenig später zog unser 2. Rüde Nero ein. Ein deutscher Schäferhund, der meinen Mann über alles liebt.
2022 machte ich mehrere Praktika bei Hundetrainern, doch dies sagte mir in der Konstellation nicht zu und so verwarf ich den Gedanken mit Hunden zu arbeiten wieder. Jedoch sollte sich dies ein Jahr später ändern. Dieser Gedanke mit Hunden zu arbeiten lies mich nicht mehr los, also scrollte ich durchs Netz und wurde auf die Assistenzhunde aufmerksam. Assistenzhunde, was sind das für Hunde und was tun sie?
Ich war völlig fasziniert und forschte stundenlang im Netz, las Artikel von Menschen mit Beeinträchtigungen und wie ein Hund ihr Leben veränderte. Da wurde es mir klar, ich möchte das auch machen. Mit Hunden zusammen arbeiten, Menschen helfen. Als gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte hatte ich ein gewisses Grundwissen, zudem war meine Mama Krankenschwester sowohl im Altenheim, als auch im Krankenhaus und auch daher kannte ich mich gut mit der Medizin aus.
Ich schrieb mich noch am gleichen Tag zu einem Studium an einer Universität für Assistenzhundetrainer ein und fing an zu studieren.
In den letzten 2 Jahren investierte ich nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch Geld in dieses Studium, sowie noch weitere Studien zum Ernährungsberater für Hunde und Katzen, Kursleiter für Waldbaden mit Hund, Hundeanatomie, Physiologie, Tiergestützte Intervention mit Hunden und im Moment lerne ich alles über die Tierkommunikation.
Manch einer würde nun sagen, es wäre wesentlich zu viel, was ich da mache, doch ich sehe es völlig anders. Mein Blick ist rund um den Hund herum. Das Ganzheitliche. Ich bin nicht nur Trainerin, sondern ich kenne mich mit Ernährung aus, weiß was gut für den Hund ist und was nicht. Ich tauche bis in die Seele des Hundes ein, um für den Hund auf allen Ebenen da zu sein und ihn begleiten zu können. Ein Blick auf das Ganze ist mir sehr wichtig, denn alles hängt irgendwie in einem Kreislauf zusammen.
Doch durch die Ausbildung habe ich noch mehr über mich gelernt. Mittlerweile habe ich auch meinen eigenen Hund, Nymara. Sie arbeitet an mir. Mein jüngstes Mitglied der Familie und ein absolut wichtiger Teil meines Lebens. Selbst von Angststörungen und Panikattacken geplagt, hilft dieser Hund mir ungemein mein Nervensystem zu beruhigen und herunterzufahren. Jeden Tag aufs Neue bin ich überrascht, was dieser Hund für mich tut und wie sie mich durch meine Geschichte von Traumata und Ängsten begleitet.
Ich bin aus vollstem Herzen davon überzeugt, wie viel Hunde für uns tun können, uns helfen können, indem sie einfach nur an unserer Seite sind und uns jeden Tag ein Stück auf unserem Lebensweg begleiten.